19.05.2017, von Julia Ascher

Den vierbeinigen Spürnasen auf der Fährte

Die THW Jugend des Ortsverbandes München-Land durfte die Polizeihundestaffel während eines Besuches hautnah erleben

München-Allach. Beim Besuch der Hundestaffel der Münchner Polizei konnten die Jugendlichen des THW Ortsverbandes München-Land erleben, was die Vierbeiner im Dienst so alles leisten können. Das Highlight des Besuches war eine Vorführung, bei der auch mal kräftig zugebissen wurde. Hintergrund des Besuches war eine persönliche Einladung des Präsidenten der Münchner Polizei Hubertus Andrä, die er während seiner Rede beim vergangenen Neujahrsempfang im THW Ortsverband München-Land aussprach

Zu Beginn erklärte ein erfahrener Hundeführer, welche Arten von Polizeihunden ausgebildet werden und welche Aufgaben diese an der Seite der Frauchen oder Herrchen einnehmen. Ein Schutzhund ist beispielsweise dazu ausgebildet, Flächen und Gebäude nach Straftätern zu durchsuchen oder Gegenstände zu erschnüffeln, die im Zusammenhang mit einer Straftat stehen. Echte Spezialisten sind zum Beispiel Banknotenhunde, die echte und gefälschte Banknoten anzeigen können. Dass die Ausbildung guter Polizeihunde ein echter Vollzeitjob ist, zeigt die Tatsache, dass Hundeführer 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche mit ihren vierbeinigen Partnern verbringen.

Besonders geeignet für den Polizeidienst sind Hunderassen, die neugierig, leistungsbereit und schnell sind. Neben deutschen Schäferhunden, die für ihre strukturierte Gründlichkeit bekannt sind, werden auch belgische Schäferhunde besonders gerne eingesetzt.

Bei einer Vorführung auf den großen Grünflächen neben dem Revier konnte man die genannten Eigenschaften gut erkennen: schnell und geschickt fanden die Spürnasen den versteckten Gegenstand und zeigten dies durch lautes Bellen präzise an. Für die Hunde ist dies alles ein Spiel, bei dem sie am Ende hoffentlich mit einem Leckerli belohnt werden. Die Anzahl der Einsätze für die Hundestaffel ist jedoch beachtlich: Fußballspiele, Verbrecherjagd, Rauschgiftfahndungen oder Leichenfunde- es gibt viel zu tun.

Das Highlight war ganz klar eine Vorführung, bei der die Hunde einen Angriff gegenüber potenziellen Straftätern präsentierten. Dazu musste ein Hundeführer einen Vollkörperschutzanzug tragen, denn bei dieser Übung wurde scharf gebissen.

 

 

 


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