07.12.2012, von Dominik Dankert

Verstärkung für die Jugendbetreuer

An drei Wochenenden nahmen drei Junghelfer der THW Jugend München-Land an der Ausbildung zum Jugendleiter beim Kreisjugendring München-Land teil und konnten diese am vergangenen Wochenende erfolgreich abschließen.

Diese Ausbildung führt in Verbindung mit einem großen Erste-Hilfe-Kurs (16 Stunden) zur Erteilung der sogenannten „JuLeiCa“ (Jugendleitercard). Sie dient als Qualifikationsnachweis für ehrenamtlich in der Jugendarbeit Tätige.

In den Unterrichtseinheiten lernten die Jugendlichen neben viel Theorie auch diverse Gruppenspiele kennen, die sich bestens in der eigenen Jugendgruppe anwenden lassen. Die behandelten Themenpunkte waren u.a. Gruppenphasen, Spielepädagogik und -planung, Prävention sexueller Gewalt oder sogenannte Impulsfragen, die das Feedback für die Jugendleiter durch konkrete Fragenstellungen vereinfachen. Ebenso wurde das Verantwortungsbewusstsein für eine große Gruppe gestärkt, hier lautet das Schlagwort Aufsichtspflicht.

Die vermittelten Lerninhalte werden die angehenden Jugendleiter in ihrer Gruppe anwenden können und somit eine Unterstützung für die zwei jetzigen Betreuer darstellen, die mit einer immerhin nahezu 20-köpfigen Truppe sechs helfende Hände gut gebrauchen können.

 Am ersten Wochenende fand die Veranstaltung auf der Burg Schwaneck in Pullach statt, untergebracht wurden die Teilnehmer in einer Jugendherberge. Das zweite Wochenende verbrachten die zukünftigen Gruppenleiter in den Räumen der Jugendbegegnungsstätte am Tower in Oberschleißheim, hier war man sich auf sich allein gestellt, da es sich um ein Selbstversorgerhaus handelte. Die Zubereitung der Mahlzeiten musste selbst organisiert werden, das stärkte u.a. das Gruppenbewusstsein und stellte eine Herausforderung dar, die natürlich gemeistert wurde. Am letzten Ausbildungsabschnitt im Ferien- und Bildungszentrum in Siegsdorf musste die Gruppe zwar nicht mehr selbst für ihr körperliches Wohlergehen sorgen, war durch die Organisation und Durchführung eines Projektes dennoch wieder gefordert. Auch diese Aufgabe wurde durch Kommunikation und Kooperation untereinander problemlos bewältigt.

 Abschließend lässt sich sagen, dass die durchaus umfangreichen Lerninhalte gut verteilt an die Teilnehmer vermittelt wurden, und das Programm durch ausreichend Freizeit und Spieleinlagen abwechslungsreich gestaltet war. Die drei Absolventen freuen sich schon auf ihre Arbeit in und mit der Jugendgruppe, ebenso sind die jetzigen Betreuer über die nun bestens qualifizierte Unterstützung erfreut.


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