Blitzeisunfälle auf der A99

In den frühen Morgenstunden führte Blitzeis zu zahlreichen Verkehrsunfällen auf der A99 zwischen Autobahnkreuz München-Nord und Süd. Der THW-OV München-Land wurde an mehreren Einsatzstellen hinzugezogen

Eisregen sorgte in der Nacht von Montag auf Dienstag für spiegelglatte Straßen. Zahlreiche Glätteunfalle waren die Folge. Besonders ereignisreich war es auf der A99 in beiden Fahrtrichtungen zwischen dem Autobahnkreuz München-Nord und Süd. In den frühen Morgenstunden stießen in Fahrtrichtung Norden über 13 Fahrzeuge zusammen und blockierten die Fahrbahn. Auf der Gegenrichtung geriet ein Gliederzug auf Höhe der Anschlussstelle Unterföhring ins Rutschen, wodurch der Anhänger umstürzte. Die Ladung Aluminiumschrott verteilte sich daraufhin über die Fahrbahnen sowie den Mittelstreifen. Zahlreiche Helfende des THW-OV München-Land rückten zu den einzelnen Unfallschwerpunkten aus und sahen sich mit unterschiedlichen Einsatzaufgaben konfrontiert. Neben der Verkehrsabsicherung, die anfangs eine Vollspreng nach sich zog, ehe über den Pannenstreifen der Verkehr umgeleitet werden konnte, galt es außerdem die Unfallstellen auszuleuchten. Des Weiteren wurden Lotsenfahrten im Auftrag der Verkehrspolizei durchgeführt sowie Unterstützung für das Bergeunternehmen geleistet. Abschließend erfolgte der Abtransport des Aluminiumschrotts durch Einsatzkräfte des THW-OV München-Land zum Bergeunternehmen nach Hochbrück und die Fahrbahnreinigung in Zusammenarbeit der Autobahnmeisterei und dem THW-OV München-Ost. Erst am Nachmittag waren die Einsatzaufgaben erfolgreich beendet und die Autobahn konnte wieder freigegeben werden. Der THW-OV München-Land dankt allen Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit.

 


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